Sozionauten – Ein Bootcamp für Ideen, die die Welt verändern

Das Bootcamp der Sozionauten ist eine Entwicklungschmiede für soziale Innovationen. Aus Ideen werden innovative Projekte für eine soziale Versorgung und eine gesellschaftliche Teilhabe für Menschen die in unserer Gesellschaft benachteiligt, vergessen oder unterdrückt werden zu entwickeln und umzusetzen.

Ziel der Sozionauten ist es dabei, kreative Formate und strategische Vernetzungen von etalierten sozialen Organisationen zu engagierte Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen herzustellen und die innovativen Projekte und sozialen Startups für die Gesellschaft zu fördern.

Wir die Evangelische Altenhilfe St. Georgen gGmbH haben uns ebenfalls als Sozionauten versucht, und an unserem Konzept für „Urlaub für pflegende Angehörige“ gearbeitet und es weiterentwickelt. Im Bootcacmp selber haben wir uns gezielt mit unserer Zielgruppe, den pflegenden Angehörigen sowie den Pflegenden, auseinandergesetzt. Dabei haben wir neue Erkenntnisse und Blickwinkel gewonnen, auf denen wir weiter aufbauen konnten. Ebenso ermöglicht das Bootcamp es, sein gesamtes Projekt und Konzept noch einmal genau zu durchleuchten, ob zum einen das Ziel für alle klar definiert ist, und zum anderen, ob es überhaupt als soziales Startup Bestand haben kann. Die entstandenen Projekte, Idee und Konzepte werden dabei in regelmäßigen Abständen der Entwicklungsphase von den anderen Teilnehmern reflektiert und kritisch hinterfragt, was noch einmal den Blickwinkel auf das Projekt verändert. Am Ende eines Bootcamps hat jedes Konzept, wenn erfolgreich, ein Modell für ein Social Business entwickelt, an dem auch ohne Bootcamp weitergearbeitet und die Entwicklung vorangetrieben werden kann.

Unterstützt werden die Sozionauten von regionalen sozialen Organisationen, wie dem Grünhof, der Diakonie Breisgau-Hochschwarzwald, der Diakonie Baden, der Firma WIBU und der Evangelischen Hochschule Freiburg.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://sozionauten.org/

 

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Ein Haus mit Zukunft – Lorenzhöhe mehr als nur Wohnen!

Auf dem ehemaligen Lorenzhausgelände entstehen bis Anfang 2018 drei barrierefreie Wohnhäuser, auf einem Quartiersplatz. Jeder Bewohner lebt dort eigenständig und versorgt sich weitestgehend selbst. Das Motto dabei lautet: „das Miteinander gestalten – das Füreinander fördern“. In der Gemeinschaft leben und sich wohlfühlen ist das Ziel der Lorenzhöhe.

 Wir die EAH bieten den Bewohnern ein Betreuungs- und Serviceangebot, welche zum festen Bestandteil des Wohnungsangebotes und -konzeptes gehört. Die Bewohner des Quartieres haben die Möglichkeit, sich zu dem Grundservice ein Wahlservice dazu zu buchen. Auch hier ist das Ziel, die Eigenständigkeit der Bewohner bis ins hohe Alter zu fördern.

Die Lorenzhöhe entsteht in einer schönen Aussichtslage und bietet mit seinen seniorengerechten Eigentumswohnungen, ein altersgerechtes Umfeld. Die Bewohner können sich rundum versorgt fühlen und ihr Leben im Haus der Zukunft genießen. Neben dem Servicewohnen, bietet die Lorenzhöhe noch ein Betreutes Wohnen sowie Appartements für einen „Urlaub für pflegende Angehörige“ an.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.lorenzhoehe.de/

 

Auszeit – Urlaub mit Pflegekonzept

Für pflegebedürftige Personen und deren Angehörigen ist es oft sehr schwer aus dem Alltag auszubrechen. Die gewohnte und sichere Umgebung zu verlassen, ist für viele ein zu großes Wagnis, welches sie nicht eingehen möchten, obwohl es notwendig wäre, um neue Kraft zu sammeln.

Gemeinsam mit dem Ferienland Schwarzwald bieten wir Urlaub für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige an. Urlaub mit Pflegekonzept heißt: gemeinsam in den Urlaub fahren, ohne auf die Pflege und Versorgung, wie zu Hause, zu verzichten.

Pflegebedürftige Angehörige können auf verschiedenste Art durch uns versorgt und betreut werden. Die Versorgung kann einmal ambulant über unsere Sozialstation oder über den teilstationären Bereich wie die Tagespflege stattfinden. Aber auch über eine Kurzzeitpflege/Verhinderungspflege im stationären Bereich kann eine Versorgung durchgeführt werden.

Für die pflegenden Angehörigen bietet das Ferienland Schwarzwald viele verschiedene Freizeit- und Wellnessangebote, um wieder neue Kraft zu tanken. Gerade für sie ist es wichtig im Urlaub loszulassen und aufzuatmen. Pflegende Angehörige kommen im täglichen Leben oftmals zu kurz und viele stehen auch ohne Rückhalt durch Familie und Freunde alleine da.

Um diese Personengruppe zu stärken, war es uns wichtig, mit der sich gerade noch im Bau befindlichen Lorenzhöhe Appartements zu erschaffen, wo Erholung mit Pflegekonzept und Auszeit stattfinden kann.

Zusammen mit dem Ferienland Schwarzwald, einem starken Partner an unserer Seite, planen, gestalten und entwickeln wir ganz individuelle Angebote für die einzelnen Bedürfnisse unserer Gäste.

 Weitere Informationen finden Sie unter:

 https://www.dasferienland.de/files/ferienland/PDF-Dateien/Broschueren/Auszeit_pflegebeduerftig_WEB.pdf

 

Frühdienst im Carl-Wolff Altersheim

Im Wohnheim ist um 6:30 Uhr Arbeitsbeginn und gleich danach findet eine kurze Übergabe auf rumänisch statt. Die Stationsleitung übersetzt uns die wichtigsten Informationen. Nach der Übergabe werden die Bewohner den Mitarbeitern zur Grundpflege zugeteilt. Da es im Wohnheim nur 26 Bewohner gibt und die meisten noch eigenständig sind, gibt es nur 10 pflegebedürftige Bewohner. Es sind in jeder Schicht 2 Pfleger für eine Station im Wohnheim zuständig.

Nach der morgendlichen Grundpflege gehen die Bewohner im Speisesaal frühstücken. Danach haben sie die Möglichkeit an Aktivitäten, wie zum Beispiel spazieren gehen oder fernsehen teilzunehmen. Nach dem Mittagessen, welches um 12:30 Uhr statt findet, ist eine Mitarbeiterin für die Küche zuständig und die anderen  bringen die Bewohner für den Mittagsschlaf ins Bett. Schichtende ist um 14:00 Uhr.

 

 

Tag 1 des Auslandspraktikums in Rumänien

Unser erster Tag in Rumänien war sehr aufregend. Wir sind um 11 Uhr von Stuttgart los geflogen und kamen durch die Zeitverschiebung um 14 Uhr in Sibiu an. Mit einem Taxi fuhren wir zum Carl-Wolff Altenheim. Freu Rein, die Geschäftsleitung, hat uns freundlich aufgenommen.

Wir bekamen unsere Zimmerschlüssel und richteten unsere Zimmer ein. Danach erkundigten wir die Stadt, die nicht weit vom Altenheim entfernt liegt. Um 19 Uhr gab es Abendessen für uns und die Bewohner. Dort trafen wir einen Praktikanten, mit dem wir uns über die Unterschiede der Altenheime hier in Rumänien und in Deutschland austauschten. Er berichtete uns wie ein normaler Frühdienst hier im Carl-Wolff Altenheim abläuft.

Wir sind gespannt und freuen uns auf morgen, unseren ersten Arbeitstag.

 

 

Der Weg zum Erfolg

Wie könnt Ihr Euch bei uns bewerben?

Hier zeigen wir Euch ein paar Tipps womit es ganz einfach klappt. 

Was benötigen Wir?pforte

Euren Lebenslauf und eine aussagekräftige Bewerbung könnt Ihr schriftlich, per Mail oder über unsere Homepage abgeben. Natürlich benötigen wir zudem Eure Zeugnisse und Unterlagen, was Ihr schon alles gemacht habt.

 

Was bringt Ihr in den Beruf mit ein?13668864_1222996114378565_8798665292898155366_o

  • Seid Ihr empathisch?
  • Habt Ihr Freude an der Arbeit mit Menschen?
  • Seid Ihr einfühlsam?
  • Seid Ihr kreativ?
  • Arbeitet Ihr gerne im Team?                                 

 

Was wir Euch bieten können?20170217_144939

  • Eine gute Bezahlung (AVR- Baden)
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Fort- und Weiterbildungen
  • Raum für Ideen und Eigeninitiative
  • Außertarifliche Sozialleistungen
  • Hervorragend neu ausgestattete Arbeitsplätze

Narri- Narro 2017

Die Fasnet begann in der Ev. Altenhilfe St. Georgen gGmbH.

Am schmotzige Donnerstag den, 23. 02. 2017 wurde gesungen, geschunkelt und gelacht. Verschiedene Musiker begleiteten unsere Bewohnerinnen und Bewohner, neben leckeren Fasnetküchle und Kaffee, durch den Nachmittag. Die Verkleidung durfte natürlich nicht fehlen.

Narri- Narro oder wie die Schwarzwälder noch sagen:

Horig -Miau ,Eerle-Beerle,Hecke-Pfiefer,Haber-Muas ,Haage- muh, Nescht- Hexe, Fore- Bobbele

Für die Dekoration ist gesorgt. Alle bastellaunigen Bewohnerinnen und Bewohner gestalteten die Räume mit verschiedenen Motiven. Luftballons und Girlanden brachten Fasnet Stimmung auf.

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Weiter geht’s:

Am Rosenmontag den, 27.02.2017 kamen die Narren ins Elisabethaus und Lorenzhaus. Begleitet durch die Guggenmusik- Bergstadtfetzer wurde es so richtig laut. Alle sangen und tanzten mit. 20170227_100104Bewohnerinnen und Bewohner lasen Büttenreden vor oder sangen mit. Für Getränke und Leckereien war natürlich gesorgt. Zur Stärkung bekamen alle eine deftige Gulasch- oder Kuttlesupp.

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Das 1. Treffen mit der Ev. Altenhilfe St. Georgen gGmbH

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Die Schüler der Robert-Gerwig-Schule dürfen im ersten Schulhalbjahr für 20 Stunden eine soziale Einrichtung besuchen um ihr Sozialpraktikum zu absolvieren.

Wir durften daher gestern 9 Schüler, die sich freiwillig gemeldet haben, in unserem Betrieb herzlich begrüßen. Nach der Begrüßung brachten wir ihnen die Berufsbilder, die sie in der Einrichtung finden werden, etwas näher. Zudem erhielten sie einen Einblick in die Betreuung und in die Aufgaben, die sie übernehmen dürfen.

Zu den Aufgaben gehören einen aktiven Beitrag an unserer Nikolausveranstaltung, die Mitgestaltung des Spielenachmittags und des Tagesaktivierungsplans.

Zu guter Letzt erhielten die Schüler eine Hausführung und ein Rollstuhltraining. Durch das Rollstuhltraining bekamen sie eine Sicherheit mit dem Umgang des Rollstuhls und ein gefahrloses Fahrgefühl mit Bewohnern.

 

Und weg sind sie?

Was ist passiert:

Seit einigen Wochen spielt sich im Schaf-/Ziegen- und Hasenstall merkwürdiges ab.

Eines schönen Morgens, beim durchzählen der Tiere, fiel den Bewohnern des Lorenzhauses auf, dass die zwei Hasen verschwunden sind. Alle schauten sich erschrocken an. „Der schwarzweiße und der braune Hasen fehlen!“ „Wo sind unsere Hasen?“ „Haben sie sich im Stall versteckt?“, alle Fragen blieben zunächst unbeantwortet. Die Hasen sind spurlos verschwunden. Wurden sie vielleicht entführt oder kam der Fuchs und hat sie gestohlen?

Die Haustechniker untersuchten den Stall nach möglichen Spuren und befragten die Bewohner und Mitarbeiter, ob sie etwas Verdächtiges gesehen haben. Doch keiner konnte nützliche Hinweise geben und Spuren wurden auch keine gefunden.

Doch wo sind die Hasen hin? Ein Suchtrupp wurde zusammengestellt, doch auch sie fanden keine Spur, die zu den vermissten Hasen führte.

Ratlosigkeit herrschte, Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter rätselten wo die Hasen sind.

Plötzlich, am späten Nachmittag saßen die zwei Hasen, wie aus dem nichts, wieder im Tiergehege. Wieder kam die Frage auf, sind sie doch entführt und vom Hasenentführer zurückgebracht worden, oder was ist passiert? An den Tagen darauf spielte sich das Szenario immer und immer wieder ab. Morgens waren die Hasen verschwunden, und abends waren sie, wie aus dem nichts, wieder da.

Um dem Täter auf die Spur zukommen, hielten alle die Augen und Ohren auf, um verdächtiges oder auffälliges umgehend zur Fallklärung an die Haustechniker weiter zugeben. Die Haustechniker machten mehrmals am Tag einen Rundgang, um zu schauen, ob es verdächtiges gab oder den Hasenentführer zu überführen. Doch nichts passierte.

Nach dem Wochenende ist man der Lösung des Falls ein ganzes Stück näher gekommen. Die Detektivarbeit hat sich gelohnt. Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter beobachten am Wochenende die Täter.

Angeführt wurden die Täter vom schwarzweißen Hasen, kurz gefolgt vom braunen Hasen.

Sie nutzen ein kleines unscheinbares Loch im Zaun, um in die Freiheit zu entwischen. Die Haustechniker waren gleichdrauf damit beschäftigt das Loch im Zaun zu schließen. Doch die Ausbrecher entwischten weiterhin. Sie probierten alles, bis sie wieder in Freiheit waren und daraus entstand eine regelrechte Hasenjagd. Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter versuchten alles, damit die Hasen wieder in Sicherheit waren. Die Hasenbande hatte sich dazu entschlossen, solange für ihre Freiheit zu kämpfen, wie es möglich war.

In der Zwischenzeit wurde der Zaun mehrmals verstärkt, doch auch das hilft nicht gegen die Ausbrecherbande. Mittlerweile wurde herausgefunden, dass das Gaunerpärchen kein Interesse am dauerhaften Fernbleiben hat, sondern immer brav über Nacht und über die heiße Mittagszeit, oder bei jedem noch so kleinen Regentropfen, nach Hause kommt.

Hase

Aus Alt wird Neu -Altes Lorenzhaus -> Lorenzhöhe

Das alte Lorenzhaus verabschiedet sich nach 46 Jahren

Lange Jahre was das „Alte Lorenzhaus“ in der Johann-Sebastian-Bach-Straße der Anlaufpunkt für hilfsbedürftige Senioren aus St. Georgen und Umgebung. Es war mehr als nur ein reines Pflegeheim. Neben der pflegerischer Einrichtung unter der Trägerschaft der Ev. Altenhilfe St. Georgen e.V. (seit 2014 St. Georgener Altenhilfe) beherbergte das Lorenzhaus zusätzlich ein Hallenbad, eine Kegelbahn, einen Frisör, ein Cafe sowie eine physiotherapeutische Praxis. Somit hielt es ein breites Angebot an Aktivitäten für alle Altersklassen bereit und war als Begegnungspunkt für viele Menschen eine gerne besuchte Adresse.

Doch bis aus dem „Alten Lorenzhaus“ die Einrichtung wurde, wie wir sie bis zu ihrer Schließung im Jahre 2013 kannten war es ein weiter Weg.

Aus dem wachsenden Interesse und dem Bedürfnis der St. Georgener nach einem Platz, an dem die Senioren in Würde und liebevoll versorgt altern konnten wurde im Jahre 1964 eine Aktionsgemeinschaft zum Bau eines Altenheims gegründet. Keine 3 Monate später wurde der zukünftige Trägerverein, die „Ev. Altenhilfe St. Georgen e.V.“ auf Initiative vom evangelischen Pfarrer Dieter Paul aus der Taufe gehoben.

Nach der drei jährigen Planungsphase wurde im November 1967 mit dem Bau begonnen und am 19. April 1970 schließlich eingeweiht.

Das „Alte Lorenzhaus“ war in den folgenden 46 Jahren, in denen das Haus noch zwei Mal erweitert wurde und zum Schluss Platz für 135 Bewohner bot, das Zuhause für Menschen, die unweit ihres vertrauten Wohnorts in einer harmonischen und liebevollen Atmosphäre ihren Lebensabend verbringen wollten ohne vom gesellschaftlichen Leben der Stadt ausgegrenzt zu sein.

Nun, im Jahr 2016 endete das Kapitel des „Alten Lorenzhauses“, nach dem es 2013 außer Betrieb genommen und 2015 der Abriss begonnen wurde.

Es bleiben viele Erinnerungen an einen Ort, der lange Zeit ein prägender Bestandteil der St. Georgen und die Heimat für viele Menschen war.

Doch wo eine Geschichte aufhört, beginnt eine Andere und somit wird an der Stelle des „Alten Lorenzhauses“ in der Johann-Sebastian-Bach-Straße am 15. Juni 2016 der Spatenstich zur neuen und modernen Seniorenwohnanlage „Lorenzhöhe“ begangen.

Die Anlage wird drei Häuser mit insgesamt 51 Wohnungen sowie 5 Gästeappartements umfassen und wird von der Evangelischen Altenhilfe mit ambulanten Dienstleistungen bis hin zum Angebot der  Tagespflege im Elisabethhaus betreut.

Und somit schließt sich der Kreis der einst im Jahre 1964 mit der Gründung der Aktionsgemeinschaft und der Ev. Altenhilfe St. Georgen e.V. seinen Ursprung nahm.