Die Sozialstation Unterkirnach stellt sich vor

Die katholische Sozialstation in Unterkirnach besteht seit 100 Jahren. Sie wurde von Ordensschwestern aus einer Pflegestation heraus gegründet. Durch den Gemeindehilfe Verein Unterkirnach wird die Station unterstützt.  

Die Kooperation mit unserem Haus besteht nun schon seit ca. 40 Jahren. Die Einrichtung besteht aus der Pflegedienstleitung, vertreten durch Herrn Stauber, 4 Pflegefachkräften und 22 Nachbarschaftshelfern. Derzeit werden 30 Patienten in Dauer- und Kurzzeitpflege durch das Team betreut, zudem bietet die Sozialstation seit einem Jahr eine gut besuchte Betreuungsgruppe an. Des Weiteren wird dank der guten Zusammenarbeit mit unserer Einrichtung ermöglicht, dass die Patienten Essen auf Räder und Familienhilfe in Anspruch nehmen können.

Wenn Sie Fragen zu pflegerelevanten Themen haben, beratet Sie gerne das Team der Sozialstation Unterkirnach unter 07721/9169475.


 

 

 

Advertisements

SharityOnline.de

Heute besuchten uns die BWL Studenten der Hochschule Furtwangen um ihre Plattform sharityOnline.de vorzustellen. Bei dieser Plattform geht es um Helfer die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Sie können über diese Plattform herausfinden, wo und in welcher Form Hilfe benötigt wird und in den direkten Kontakt mit den Hilfsorganisationen treten. Wir möchten uns diesem anschließen und werden in dem nächsten Termin die Arbeitsprozesse und Anforderungen unseres Bereiches der organisierten Nachbarschaftshilfe besprechen.

Der nächste Termin mit den Studenten findet am 29.05.2017 statt.

Wir freuen uns über zahlreiche Helfer.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://sharityonline.de/

Ein Haus mit Zukunft – Lorenzhöhe mehr als nur Wohnen!

Auf dem ehemaligen Lorenzhausgelände entstehen bis Anfang 2018 drei barrierefreie Wohnhäuser, auf einem Quartiersplatz. Jeder Bewohner lebt dort eigenständig und versorgt sich weitestgehend selbst. Das Motto dabei lautet: „das Miteinander gestalten – das Füreinander fördern“. In der Gemeinschaft leben und sich wohlfühlen ist das Ziel der Lorenzhöhe.

 Wir die EAH bieten den Bewohnern ein Betreuungs- und Serviceangebot, welche zum festen Bestandteil des Wohnungsangebotes und -konzeptes gehört. Die Bewohner des Quartieres haben die Möglichkeit, sich zu dem Grundservice ein Wahlservice dazu zu buchen. Auch hier ist das Ziel, die Eigenständigkeit der Bewohner bis ins hohe Alter zu fördern.

Die Lorenzhöhe entsteht in einer schönen Aussichtslage und bietet mit seinen seniorengerechten Eigentumswohnungen, ein altersgerechtes Umfeld. Die Bewohner können sich rundum versorgt fühlen und ihr Leben im Haus der Zukunft genießen. Neben dem Servicewohnen, bietet die Lorenzhöhe noch ein Betreutes Wohnen sowie Appartements für einen „Urlaub für pflegende Angehörige“ an.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.lorenzhoehe.de/

 

Aus Alt wird Neu -Altes Lorenzhaus -> Lorenzhöhe

Das alte Lorenzhaus verabschiedet sich nach 46 Jahren

Lange Jahre was das „Alte Lorenzhaus“ in der Johann-Sebastian-Bach-Straße der Anlaufpunkt für hilfsbedürftige Senioren aus St. Georgen und Umgebung. Es war mehr als nur ein reines Pflegeheim. Neben der pflegerischer Einrichtung unter der Trägerschaft der Ev. Altenhilfe St. Georgen e.V. (seit 2014 St. Georgener Altenhilfe) beherbergte das Lorenzhaus zusätzlich ein Hallenbad, eine Kegelbahn, einen Frisör, ein Cafe sowie eine physiotherapeutische Praxis. Somit hielt es ein breites Angebot an Aktivitäten für alle Altersklassen bereit und war als Begegnungspunkt für viele Menschen eine gerne besuchte Adresse.

Doch bis aus dem „Alten Lorenzhaus“ die Einrichtung wurde, wie wir sie bis zu ihrer Schließung im Jahre 2013 kannten war es ein weiter Weg.

Aus dem wachsenden Interesse und dem Bedürfnis der St. Georgener nach einem Platz, an dem die Senioren in Würde und liebevoll versorgt altern konnten wurde im Jahre 1964 eine Aktionsgemeinschaft zum Bau eines Altenheims gegründet. Keine 3 Monate später wurde der zukünftige Trägerverein, die „Ev. Altenhilfe St. Georgen e.V.“ auf Initiative vom evangelischen Pfarrer Dieter Paul aus der Taufe gehoben.

Nach der drei jährigen Planungsphase wurde im November 1967 mit dem Bau begonnen und am 19. April 1970 schließlich eingeweiht.

Das „Alte Lorenzhaus“ war in den folgenden 46 Jahren, in denen das Haus noch zwei Mal erweitert wurde und zum Schluss Platz für 135 Bewohner bot, das Zuhause für Menschen, die unweit ihres vertrauten Wohnorts in einer harmonischen und liebevollen Atmosphäre ihren Lebensabend verbringen wollten ohne vom gesellschaftlichen Leben der Stadt ausgegrenzt zu sein.

Nun, im Jahr 2016 endete das Kapitel des „Alten Lorenzhauses“, nach dem es 2013 außer Betrieb genommen und 2015 der Abriss begonnen wurde.

Es bleiben viele Erinnerungen an einen Ort, der lange Zeit ein prägender Bestandteil der St. Georgen und die Heimat für viele Menschen war.

Doch wo eine Geschichte aufhört, beginnt eine Andere und somit wird an der Stelle des „Alten Lorenzhauses“ in der Johann-Sebastian-Bach-Straße am 15. Juni 2016 der Spatenstich zur neuen und modernen Seniorenwohnanlage „Lorenzhöhe“ begangen.

Die Anlage wird drei Häuser mit insgesamt 51 Wohnungen sowie 5 Gästeappartements umfassen und wird von der Evangelischen Altenhilfe mit ambulanten Dienstleistungen bis hin zum Angebot der  Tagespflege im Elisabethhaus betreut.

Und somit schließt sich der Kreis der einst im Jahre 1964 mit der Gründung der Aktionsgemeinschaft und der Ev. Altenhilfe St. Georgen e.V. seinen Ursprung nahm.

-Rumänien- Auslandspraktikum

Wir berichteten am 04. April über die verschiedenen Kooperationspartner der EAH in Rumänien. Im letzten Abschnitt erwähnten wir auch das Auslandspraktikum für unsere Schüler. Nun ist es so weit am 24.04. werden sich unsere Linda und Jessica in den Flieger nach Rumänien setzen. Linda, die ihr ja schon von unserem Recruiting Video kennt, ist  19 Jahre alt und befindet sich im zweiten Ausbildungsjahr zur examinierten Altenpflegefachkraft. Jessica ist 21 Jahre alt und so wie Linda ebenfalls  im zweiten Ausbildungsjahr.

Die zwei Mädels sind schon ziemlich aufgeregt, auch wir sind alle sehr gespannt, wie es ihnen in der Zeit gehen wird. Am Mittwoch war ein Vertreter der Presse da, um die Zwei zu interviewen und heute ist ein ausführlicher Bericht in den Zeitungen.

Auslandspraktikum Linda&Jessica

Nach dem Pressetermin konnten sie dann mit Frau Eisenrauch (Pflegedienstleitung Lorenzhaus) und Frau Sula (stellv. Geschäftsführerin, Personalleiterin) jedes Detail der Reise in Ruhe besprechen. Wir haben es uns natürlich auch nicht nehmen lassen und haben ihnen selber noch drei, für uns interessante, Fragen gestellt:

  • Welche Erwartungen habt ihr an das Auslandspraktikum?

Linda: „ Das man andere Dinge sieht, auch vor allem was die Unterscheide zwischen den beiden Ländern sind.  So kann man das auch miteinander vergleichen. Und natürlich das wir am Flughafen gut ankommen und das uns jemand dort abholt.“

Jessica: „Neue Erfahrungen sammeln und mal sehen wie es dort so ist.“

  • Wie fühlt ihr euch bei dem Gedanken, dass ihr vier Wochen in Rumänien seid?

Linda: „Ich freu mich auf die Erfahrung und ich find es wirklich ne gute Sache, dass wir vom Betrieb diese Möglichkeit bekommen. Ich werde aber schon alle Zuhause vermissen. Die Schule bereitet mir noch Kopfzerbrechen, haben direkt nach dem Praktikum unseren nächsten Block und wir können uns ja jetzt nicht wirklich darauf vorbereiten.“

Jessica: „Ich bin sehr nervös, man weiß ja nicht was auf einen zukommt. Ich hoffe, dass wir dort nicht uns selbst überlassen sind und wir was zum Essen bekommen und unsere Wäsche waschen können.“

  • Wie habt ihr euch auf das Praktikum vorbereitet?

Linda: „Ich packe meinen Koffer und nehmen mit… ich hab mich jetzt nicht gesondert vorbereitet. Ich bin da jetzt einfach spontan und mit einer positiven Einstellung rangegangen. Ich weiß ja Jessica kommt mit und das war mir wichtig.“

Jessica: „Gar nicht…Einfach mal schauen was auf einen zukommt.“

Die zwei werden während des Auslandsaufenthaltes als Redakteure auf Facebook eingesetzt. Das bedeutet, dass sie uns regelmäßig über die Ereignisse informieren können. Natürlich werden Frau Sula und Freu Eisenrauch regelmäßig mit den Beiden in Kontakt stehen, damit auch alles reibungslos funktioniert. Im Mai werden dann Herr Schrieder, Frau Sula, Frau Eisenrauch und Frau Wolf-Baum unsere Schüler besuchen gehen.

IMG_5366

-Rumänien-

Die EAH im Ausland….wie kommt der Träger sozialer Einrichtungen ausgerechnet nach Rumänien?

Diese Frage stellen sich Mitarbeiter wie Angehörige, wenn sie von den verschiedenen Projekten der EAH hören. Hier mal einen kurzen Einblick zu der Entstehung der Kooperationen in Rumänien.

Nach dem Umzug der letzten Bewohner vom alten Lorenzhaus ins Elisabethhaus 2013 stand der Altbau mit noch so manchem Möbelstück und Einrichtungsgegenstand leer. Es stellte sich somit auch die Frage wohin mit den noch zum Teil gut erhaltenen Pflegehilfsmitteln. Über eine persönliche Bekannte stellte Herr Schrieder Kontakt zu einem rumänischen Krankenhaus her. Das „Spitalul Clinic Judetean de Urgenta“ in Targu Mures  war dringend auf Spenden jeglicher Art angewiesen. 2014 war es dann so weit, alle noch funktionsfähigen Pflegebetten, Pflegenachttische und andere noch übrigen Pflegehilfsmittel, die sich im alten Lorenzhaus finden ließen, wurden mit Hilfe eines Sattelschleppers in Begleitung von Herrn Schrieder nach Targu Mures gebracht. Der Transport wurde über Spenden verschiedener Unternehmen und Privatpersonen aus St. Georgen finanziert. Auch die Schüler der Robert-Gerwig-Schule bekam von dem Vorhaben mit und wollten sich ebenfalls aktiv an dem gelingen des Projektes beteiligen. Sie organisierten einen Springwettbewerb mit der Aktion pro Sprung = 1€. Die Aktion war so erfolgreich, dass die erforderte Summe überschritten wurde. In der Zwischenzeit stellte Herr Schrieder einen Kontakt zu einem Verein in Viscri her. Der Verein stellt die Versorgung der älteren Menschen in dem Dorf und Umgebung sicher und ist ähnlich wie eine Sozialstation organisiert. Auch unterstützt der Verein die Jugendarbeit im Dorf. Über diesen Kontakt konnte die Spendensumme der Schüler für die Erneuerung des Daches des Jugendzentrums in Viscri verwendet werden. Ebenfalls wurde das Jugendzentrum mit Tischen und Stühlen aus dem alten Lorenzhaus ausgestattet. Mittlerweile ist der Verein “Viscri Incepe“ fester Partnerverein der St. Georgener Altenhilfe e.V.. Das besondere ist, dass sich der Verein über eigens hergestellte Wollartikel wie Hausschuhe, Socken und Mützen finanziert. Das heißt, dass die Frauen im Dorf aus der Wolle ihrer Schafe die Artikel selber herstellen und dann verkaufen. Ein Teil der Einnahmen kommen dann dem Verein zugute, der dann wiederrum die medizinische Versorgung der älteren Menschen sicherstellt. Die St. Georgener Altenhilfe hat zum Beispiel letztes Jahr ca. 200 Artikel aus Viscri erworben und sie dann als Weihnachtsgeschenke an die Bewohner der stationären Einrichtungen verschenkt. Auch bietet die EAH die Möglichkeit, dass Jugendliche aus Viscri im Lorenzhaus oder Elisabethhaus ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren können, um Auslandserfahrungen zu sammeln.

Neben der Partnerschaft mit dem Verein besteht auch eine Kooperation mit einem Altenheim in Hermannstadt. Das “Altenheim Dr. Carl Wolff“ bietet unseren Auszubildenden einen Auslandseinsetz in ihrer Einrichtung an. Es gehen ab Mitte April zwei unserer Azubis für 4 Wochen nach Rumänien. Sie können so Erfahrungen sammeln und auch ihren Horizont erweitern. Herr Schrieder, Frau Sula und Frau Eisenrauch werden im Mai für vier Tage die Schüler besuchen gehen und dabei auch in Viscri vorbei schauen….übrigens noch so nebenbei als Randinformation…Prinz Charles besitzt ein Haus in Viscri…