Begrüßungstag der Azubis

Am 01.09.2017 ist es soweit! Wir dürfen 16 neue Azubis und 5 FSJ´ler/BFD´ler zu ihrem neuen Lebensabschnitt in unserer Einrichtung begrüßen. Die Azubis sind den Bereichen Pflege, Verwaltung und Betreuung zugeordnet, jedoch befindet sich der größte Teil in der Pflege. Zudem freuen wir uns 2 Flüchtlingen eine Ausbildung und 1 Flüchtling ein BFD anbieten zu können.

An dem Begrüßungstag werden auch die 10 Azubis aus dem 2. Lehrjahr und die 4 Azubis aus dem 3. Lehrjahr anwesend sein. Hierzu werden alle vom Dienst freigestellt.

Durch eine Präsentation erhalten die Azubis wichtige Informationen über den Ablauf der Ausbildung, sowie die Vorstellung der Einrichtung und der Ansprechpartner, die Sozialleistungen, die Zuteilung der Einsatzstellen und den ersten Dienstplan. Nach dem doch sehr theoretischen Teil erfolgt der praktische Teil – das Kennenlernen, durch verschiedene Aktivitäten und gemeinsame Gesprächen können sich die neuen Azubis, mit den alten Azubis austauschen und sich dabei auch untereinander besser kennenlernen und Interessen und Erfahrungen teilen.

Zum Abschluss des Tages erhalten die Azubis eine Überraschung und können den Tag mit Speis und Trank ausklingen lassen.

 

 

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Interview mit Azubi Corinna

Name: Corinna Kaiser

Ausbildung: 3.-jährige Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin

Ausbildungsjahr: 3

Wie bist du zu dem Beruf gekommen?

Corinna: Ich wollte immer in die Pflege. Durch meinen besten Freund habe ich ein Praktikum im Elisabethhaus gemacht. Dabei habe ich erkannt, dass es genau das ist, was ich beruflich machen möchte.

Was gefällt dir besonders an der Arbeit?

Corinna: Der Kontakt zu den älteren Menschen. Man bekommt so vieles von den Bewohnern zurück und hat eine Bindung zu ihnen. Auch das man den Menschen über längere Zeit begleitet.

Was fiel dir am Anfang an deiner Arbeit schwer?

Corinna: Dass ich mich den Menschen zeitlich weniger zuwenden konnte, wie erhofft. Sonst wäre ich auch meinem Zeitplan gekommen. Das ist am Anfang für mich schwer genug gewesen, den einzuhalten.

… hat sich das geändert? Wenn ja, was hat sich geändert?

Corinna: Ja, heute habe ich genug Erfahrung und Routine. Dadurch weiß ich, wie ich meinen zeitlichen Ablauf gestalten muss. Heute kann ich den Kontakt zu den Bewohnern pflegen und komm mit meinen Arbeitsanforderungen trotzdem zurecht.

Wie aufgehoben fühlst du dich?

Corinna: Ich habe mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt. Das Team hat mich herzlich aufgenommen und hat mir geholfen, mich ins Team zu integrieren.

Welche Vorstellung hast du für die Zukunft?

Corinna: Ich möchte meine Ausbildung erfolgreich abschließen und in diesem Beruf arbeiten. Außerdem möchte ich die Weiterbildung zum Praxisanleiter machen.

Würdest du deine Arbeit weiterempfehlen? Und Warum?

Corinna: Ja, definitiv. Man hat eine Bindung zu den Bewohnern, eine pflegerische und medizinische Ausbildung und einen Beruf, in dem man etwas bewirkt.

Frühdienst im Carl-Wolff Altersheim

Im Wohnheim ist um 6:30 Uhr Arbeitsbeginn und gleich danach findet eine kurze Übergabe auf rumänisch statt. Die Stationsleitung übersetzt uns die wichtigsten Informationen. Nach der Übergabe werden die Bewohner den Mitarbeitern zur Grundpflege zugeteilt. Da es im Wohnheim nur 26 Bewohner gibt und die meisten noch eigenständig sind, gibt es nur 10 pflegebedürftige Bewohner. Es sind in jeder Schicht 2 Pfleger für eine Station im Wohnheim zuständig.

Nach der morgendlichen Grundpflege gehen die Bewohner im Speisesaal frühstücken. Danach haben sie die Möglichkeit an Aktivitäten, wie zum Beispiel spazieren gehen oder fernsehen teilzunehmen. Nach dem Mittagessen, welches um 12:30 Uhr statt findet, ist eine Mitarbeiterin für die Küche zuständig und die anderen  bringen die Bewohner für den Mittagsschlaf ins Bett. Schichtende ist um 14:00 Uhr.

 

 

Tag 1 des Auslandspraktikums in Rumänien

Unser erster Tag in Rumänien war sehr aufregend. Wir sind um 11 Uhr von Stuttgart los geflogen und kamen durch die Zeitverschiebung um 14 Uhr in Sibiu an. Mit einem Taxi fuhren wir zum Carl-Wolff Altenheim. Freu Rein, die Geschäftsleitung, hat uns freundlich aufgenommen.

Wir bekamen unsere Zimmerschlüssel und richteten unsere Zimmer ein. Danach erkundigten wir die Stadt, die nicht weit vom Altenheim entfernt liegt. Um 19 Uhr gab es Abendessen für uns und die Bewohner. Dort trafen wir einen Praktikanten, mit dem wir uns über die Unterschiede der Altenheime hier in Rumänien und in Deutschland austauschten. Er berichtete uns wie ein normaler Frühdienst hier im Carl-Wolff Altenheim abläuft.

Wir sind gespannt und freuen uns auf morgen, unseren ersten Arbeitstag.

 

 

Der Weg zum Erfolg

Wie könnt Ihr Euch bei uns bewerben?

Hier zeigen wir Euch ein paar Tipps womit es ganz einfach klappt. 

Was benötigen Wir?pforte

Euren Lebenslauf und eine aussagekräftige Bewerbung könnt Ihr schriftlich, per Mail oder über unsere Homepage abgeben. Natürlich benötigen wir zudem Eure Zeugnisse und Unterlagen, was Ihr schon alles gemacht habt.

 

Was bringt Ihr in den Beruf mit ein?13668864_1222996114378565_8798665292898155366_o

  • Seid Ihr empathisch?
  • Habt Ihr Freude an der Arbeit mit Menschen?
  • Seid Ihr einfühlsam?
  • Seid Ihr kreativ?
  • Arbeitet Ihr gerne im Team?                                 

 

Was wir Euch bieten können?20170217_144939

  • Eine gute Bezahlung (AVR- Baden)
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Fort- und Weiterbildungen
  • Raum für Ideen und Eigeninitiative
  • Außertarifliche Sozialleistungen
  • Hervorragend neu ausgestattete Arbeitsplätze

Vom Balkan in den Schwarzwald – Ausbildung und Hospitation

Die Evangelische Altenhilfe St. Georgen gGmbH beteiligt sich an einem Projekt über das diakonische Werk Württemberg, welches jungen Kosovarinnen und Kosovaren, die ihren Schulabschluss im Kosovo erworben haben, die Möglichkeit geben, eine dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft in Deutschland zu absolvieren. In ganz Baden-Württemberg wurden 55 Auszubildende auf verschiedene Einrichtungen verteilt. Ziel ist es neue, junge und motivierte internationale Pflegefachkräfte zu bekommen. Im Herbst 2015 lief das Projekt an. Wir beschäftigen momentan bereits 3 Auszubildende in unseren Einrichtungen- im Lorenzhaus und im Elisabethhaus. Hier handelt es sich um Bashkime Berisha, Egzona Kastrati und Qendrim Thaci.

Auch in diesem Jahr wollen wir zwei Kosovarinnen die Möglichkeit bieten, eine Ausbildung zur Pflegefachkraft bei der Evangelischen Altenhilfe St. Georgen gGmbH zu beginnen.

Wir sind deshalb sehr froh heute, am 01. Juni 2016, Frau Edona Dibrani bei uns im Elisabethhaus begrüßen zu dürfen. Sie und Zyla Dibrani werden ihre Ausbildung bei uns am 01. September 2016 beginnen.

Heute startet für Edona Dibrani die Hospitation in unserer Einrichtung im Bereich der Pflege. Herr Schrieder, der Geschäftsführer, holte Frau Dabrani heute am Flughafen in Stuttgart ab, um sie zu uns in den schönen Schwarzwald zu begleiten. Sie wird nun ihre Zeit der Hospitation in der Bergstadt St. Georgen bis zum 11.06.2016 verbringen, um erste Eindrücke der Einrichtung, des Berufsfeldes in Deutschland und der Stadt St. Georgen mit ihren Einwohnern zu sammeln. Am 07. Juni werden die Pflegedienstleitungen sie in die Albert-Schweitzer-Schule nach Villingen-Schwenningen begleiten, um sie dort vorzustellen und für den Ausbildungsbeginn im September dieses Jahres anzumelden. Sie wird es leichter haben als die ersten drei Azubis die zu uns kamen, da diese ihr für die gesamte Woche als Paten zur Verfügung stehen, um ihr alles in Ruhe zeigen zu können. Vor allem Qendrim Thaci wird sich ihr annehmen, da er ebenfalls im Elisabethhaus arbeitet. Natürlich stehen ihr alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Fragen genauso zur Verfügung. Aber wenn bereits Personen vor Ort sind, die aus demselben Land stammen, ist der Start meist etwas leichter für unsere Azubis. Am Samstag, den 11.06.2016, wird es noch ein kurzes Feedbackgespräch geben, bevor unsere Geschäftsleitung, Frau Edona Dibrani wieder an den Flughafen zurück bringt. Wir werden die Zeit der Hospitation selbstverständlich auch mit kurzen Berichten und Fotos begleiten und sie auf dem Laufenden halten.

Wir freuen uns jetzt schon sehr Frau Edona Dembrani als Kollegin bei uns am 01. September und jetzt zur Hospitation bei der Evangelischen Altenhilfe St. Georgen begrüßen zu dürfen.

 

-Rumänien- Auslandspraktikum

Wir berichteten am 04. April über die verschiedenen Kooperationspartner der EAH in Rumänien. Im letzten Abschnitt erwähnten wir auch das Auslandspraktikum für unsere Schüler. Nun ist es so weit am 24.04. werden sich unsere Linda und Jessica in den Flieger nach Rumänien setzen. Linda, die ihr ja schon von unserem Recruiting Video kennt, ist  19 Jahre alt und befindet sich im zweiten Ausbildungsjahr zur examinierten Altenpflegefachkraft. Jessica ist 21 Jahre alt und so wie Linda ebenfalls  im zweiten Ausbildungsjahr.

Die zwei Mädels sind schon ziemlich aufgeregt, auch wir sind alle sehr gespannt, wie es ihnen in der Zeit gehen wird. Am Mittwoch war ein Vertreter der Presse da, um die Zwei zu interviewen und heute ist ein ausführlicher Bericht in den Zeitungen.

Auslandspraktikum Linda&Jessica

Nach dem Pressetermin konnten sie dann mit Frau Eisenrauch (Pflegedienstleitung Lorenzhaus) und Frau Sula (stellv. Geschäftsführerin, Personalleiterin) jedes Detail der Reise in Ruhe besprechen. Wir haben es uns natürlich auch nicht nehmen lassen und haben ihnen selber noch drei, für uns interessante, Fragen gestellt:

  • Welche Erwartungen habt ihr an das Auslandspraktikum?

Linda: „ Das man andere Dinge sieht, auch vor allem was die Unterscheide zwischen den beiden Ländern sind.  So kann man das auch miteinander vergleichen. Und natürlich das wir am Flughafen gut ankommen und das uns jemand dort abholt.“

Jessica: „Neue Erfahrungen sammeln und mal sehen wie es dort so ist.“

  • Wie fühlt ihr euch bei dem Gedanken, dass ihr vier Wochen in Rumänien seid?

Linda: „Ich freu mich auf die Erfahrung und ich find es wirklich ne gute Sache, dass wir vom Betrieb diese Möglichkeit bekommen. Ich werde aber schon alle Zuhause vermissen. Die Schule bereitet mir noch Kopfzerbrechen, haben direkt nach dem Praktikum unseren nächsten Block und wir können uns ja jetzt nicht wirklich darauf vorbereiten.“

Jessica: „Ich bin sehr nervös, man weiß ja nicht was auf einen zukommt. Ich hoffe, dass wir dort nicht uns selbst überlassen sind und wir was zum Essen bekommen und unsere Wäsche waschen können.“

  • Wie habt ihr euch auf das Praktikum vorbereitet?

Linda: „Ich packe meinen Koffer und nehmen mit… ich hab mich jetzt nicht gesondert vorbereitet. Ich bin da jetzt einfach spontan und mit einer positiven Einstellung rangegangen. Ich weiß ja Jessica kommt mit und das war mir wichtig.“

Jessica: „Gar nicht…Einfach mal schauen was auf einen zukommt.“

Die zwei werden während des Auslandsaufenthaltes als Redakteure auf Facebook eingesetzt. Das bedeutet, dass sie uns regelmäßig über die Ereignisse informieren können. Natürlich werden Frau Sula und Freu Eisenrauch regelmäßig mit den Beiden in Kontakt stehen, damit auch alles reibungslos funktioniert. Im Mai werden dann Herr Schrieder, Frau Sula, Frau Eisenrauch und Frau Wolf-Baum unsere Schüler besuchen gehen.

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Hinter die Kulissen eines Recruting Film drehs!

„Mach ma mal geschwind ein Film“… so dachten wir an diesem Mittwoch so gegen 9 Uhr. Die Vorarbeit, Konzept erstellen und Akteure nochmal kurz an den Dreh erinnern,  hatten wir am Dienstag ja schon erledigt. Joa wir dachten naiver Weise, dass die “gröbste“  Arbeit damit schon gemacht wäre. Diese Denkweise war natürlich total unrealistisch und schlicht falsch, wie uns dann auch echt schnell klar wurde. Alleine die erste Szene mussten wir einige Male wiederholen. Dabei sollte man denken, dass etwas „durch die Gegend laufen“ nicht so kompliziert sein sollte. Doch war mal der Gang in die Umkleide zu schnell oder zu langsam, oder der Hausmeister kam ständig dazwischen. Einige Lachanfälle später hatten wir die Szene dann doch im “Kasten“. Durch diese erste Erfahrung etwas entschleunigt, machten wir uns dann an die weiteren Aufnahmen. Dabei musste natürlich vieles beachtet werden. Die Lichtverhältnisse waren da beispielsweise sehr tückisch. Mal war es zu hell, dann wieder zu dunkel. Also brauchten wir bei den anderen Aufnahmen ebenfalls viel Zeit, um die richtige Einstellung zu finden. Glücklicherweise stellten sich unsere Hauptdarstellerin und unsere Nabendarsteller als wahre Talente heraus. Sie waren wirklich immer sehr geduldig und haben auch tapfer immer und immer wieder verschiedene Szenen wiederholt. Doch langsam wurden wir mit jeder Aufnahme etwas besser, wenn ich das überhaupt so sagen darf… Hier ein paar Bilder hinter die Kulissen:

Als dann alle Aufnahmen im Kasten wahren ging es ans Interview. Schnell wurde wieder deutlich, dass  Aufnahmen filmen definitiv nicht dasselbe ist wie Interviews zu führen. Doch auch hier bewies unsere Linda Dold wieder viel Geduld…kommt ihr sicher auch im Beruf zugute…Dann der Supergau – die Technik wollte nicht mehr. Die Geduld war eigentlich schon lange verflogen, doch was hilft es sich aufzuregen. Rein gar nichts! Nach einigem Hin und Her hat die Kollegin wieder alles ans Laufen gebracht und wir konnten das Interview zu Ende bringen. Wir waren letztendlich für 2 Minuten Film satte  2,5 Stunden dran.

Schon etwas derangiert kamen wir wieder an unseren Arbeitsplatz an. In dem Fall das Büro von Anka, weil sie definitiv den schnelleren PC besitzt. Kleiner Tipp nebenbei, wenn man sich selber gut leiden kann, dann schneidet man einen Film nicht an der langsamsten Krücke die rumsteht… Das Schneiden des Films ging dann noch 4 Stunden.  Wir waren fix und fertig und so viel zu „Mach ma mal Geschwind ein Film“.  Hier könnt ihr das Endergebnis sehen. Zum Glück waren alle Akteure von der Filmfrau bis zur Hauptdarstellerin ganz gut drauf und wir hatten echt viel Spaß. Sonst hätten wir wahrscheinlich schon gegen 11.00 Uhr alles abgeblasen…