Und weg sind sie?

Was ist passiert:

Seit einigen Wochen spielt sich im Schaf-/Ziegen- und Hasenstall merkwürdiges ab.

Eines schönen Morgens, beim durchzählen der Tiere, fiel den Bewohnern des Lorenzhauses auf, dass die zwei Hasen verschwunden sind. Alle schauten sich erschrocken an. „Der schwarzweiße und der braune Hasen fehlen!“ „Wo sind unsere Hasen?“ „Haben sie sich im Stall versteckt?“, alle Fragen blieben zunächst unbeantwortet. Die Hasen sind spurlos verschwunden. Wurden sie vielleicht entführt oder kam der Fuchs und hat sie gestohlen?

Die Haustechniker untersuchten den Stall nach möglichen Spuren und befragten die Bewohner und Mitarbeiter, ob sie etwas Verdächtiges gesehen haben. Doch keiner konnte nützliche Hinweise geben und Spuren wurden auch keine gefunden.

Doch wo sind die Hasen hin? Ein Suchtrupp wurde zusammengestellt, doch auch sie fanden keine Spur, die zu den vermissten Hasen führte.

Ratlosigkeit herrschte, Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter rätselten wo die Hasen sind.

Plötzlich, am späten Nachmittag saßen die zwei Hasen, wie aus dem nichts, wieder im Tiergehege. Wieder kam die Frage auf, sind sie doch entführt und vom Hasenentführer zurückgebracht worden, oder was ist passiert? An den Tagen darauf spielte sich das Szenario immer und immer wieder ab. Morgens waren die Hasen verschwunden, und abends waren sie, wie aus dem nichts, wieder da.

Um dem Täter auf die Spur zukommen, hielten alle die Augen und Ohren auf, um verdächtiges oder auffälliges umgehend zur Fallklärung an die Haustechniker weiter zugeben. Die Haustechniker machten mehrmals am Tag einen Rundgang, um zu schauen, ob es verdächtiges gab oder den Hasenentführer zu überführen. Doch nichts passierte.

Nach dem Wochenende ist man der Lösung des Falls ein ganzes Stück näher gekommen. Die Detektivarbeit hat sich gelohnt. Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter beobachten am Wochenende die Täter.

Angeführt wurden die Täter vom schwarzweißen Hasen, kurz gefolgt vom braunen Hasen.

Sie nutzen ein kleines unscheinbares Loch im Zaun, um in die Freiheit zu entwischen. Die Haustechniker waren gleichdrauf damit beschäftigt das Loch im Zaun zu schließen. Doch die Ausbrecher entwischten weiterhin. Sie probierten alles, bis sie wieder in Freiheit waren und daraus entstand eine regelrechte Hasenjagd. Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter versuchten alles, damit die Hasen wieder in Sicherheit waren. Die Hasenbande hatte sich dazu entschlossen, solange für ihre Freiheit zu kämpfen, wie es möglich war.

In der Zwischenzeit wurde der Zaun mehrmals verstärkt, doch auch das hilft nicht gegen die Ausbrecherbande. Mittlerweile wurde herausgefunden, dass das Gaunerpärchen kein Interesse am dauerhaften Fernbleiben hat, sondern immer brav über Nacht und über die heiße Mittagszeit, oder bei jedem noch so kleinen Regentropfen, nach Hause kommt.

Hase

Advertisements