Demenz, warum nicht?

Immer mehr ältere Menschen leiden an Demenz. Doch wie sieht das Krankheitsbild aus? Welche Diagnose-Möglichkeiten gibt es? Gibt es Medikamente dagegen oder wie kann die Therapie bei Demenz aussehen? Diese und weitere Fragen werden bei einem Vortrag des Gesundheitsnetzwerkes-SBK diesen Mittwoch unter dem Titel „Demenz, warum nicht?“ thematisiert. Eingeladen sind alle interessierte Angehörige, sowie persönlich betroffene Personen. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.gesundheitsnetzwerk-sbk.de/veranstaltungen/demenz-warum-nicht.html

 

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Hinter die Kulissen eines Recruting Film drehs!

„Mach ma mal geschwind ein Film“… so dachten wir an diesem Mittwoch so gegen 9 Uhr. Die Vorarbeit, Konzept erstellen und Akteure nochmal kurz an den Dreh erinnern,  hatten wir am Dienstag ja schon erledigt. Joa wir dachten naiver Weise, dass die “gröbste“  Arbeit damit schon gemacht wäre. Diese Denkweise war natürlich total unrealistisch und schlicht falsch, wie uns dann auch echt schnell klar wurde. Alleine die erste Szene mussten wir einige Male wiederholen. Dabei sollte man denken, dass etwas „durch die Gegend laufen“ nicht so kompliziert sein sollte. Doch war mal der Gang in die Umkleide zu schnell oder zu langsam, oder der Hausmeister kam ständig dazwischen. Einige Lachanfälle später hatten wir die Szene dann doch im “Kasten“. Durch diese erste Erfahrung etwas entschleunigt, machten wir uns dann an die weiteren Aufnahmen. Dabei musste natürlich vieles beachtet werden. Die Lichtverhältnisse waren da beispielsweise sehr tückisch. Mal war es zu hell, dann wieder zu dunkel. Also brauchten wir bei den anderen Aufnahmen ebenfalls viel Zeit, um die richtige Einstellung zu finden. Glücklicherweise stellten sich unsere Hauptdarstellerin und unsere Nabendarsteller als wahre Talente heraus. Sie waren wirklich immer sehr geduldig und haben auch tapfer immer und immer wieder verschiedene Szenen wiederholt. Doch langsam wurden wir mit jeder Aufnahme etwas besser, wenn ich das überhaupt so sagen darf… Hier ein paar Bilder hinter die Kulissen:

Als dann alle Aufnahmen im Kasten wahren ging es ans Interview. Schnell wurde wieder deutlich, dass  Aufnahmen filmen definitiv nicht dasselbe ist wie Interviews zu führen. Doch auch hier bewies unsere Linda Dold wieder viel Geduld…kommt ihr sicher auch im Beruf zugute…Dann der Supergau – die Technik wollte nicht mehr. Die Geduld war eigentlich schon lange verflogen, doch was hilft es sich aufzuregen. Rein gar nichts! Nach einigem Hin und Her hat die Kollegin wieder alles ans Laufen gebracht und wir konnten das Interview zu Ende bringen. Wir waren letztendlich für 2 Minuten Film satte  2,5 Stunden dran.

Schon etwas derangiert kamen wir wieder an unseren Arbeitsplatz an. In dem Fall das Büro von Anka, weil sie definitiv den schnelleren PC besitzt. Kleiner Tipp nebenbei, wenn man sich selber gut leiden kann, dann schneidet man einen Film nicht an der langsamsten Krücke die rumsteht… Das Schneiden des Films ging dann noch 4 Stunden.  Wir waren fix und fertig und so viel zu „Mach ma mal Geschwind ein Film“.  Hier könnt ihr das Endergebnis sehen. Zum Glück waren alle Akteure von der Filmfrau bis zur Hauptdarstellerin ganz gut drauf und wir hatten echt viel Spaß. Sonst hätten wir wahrscheinlich schon gegen 11.00 Uhr alles abgeblasen…

SE-Projekt der Realschule St. Georgen

Die Schüler der Realschule St. Georgen befassten sich nach dem Lehrplan in der 7. Klasse mit dem Projektthema Soziales Engagement. Die Einrichtungen der Evangelischen Altenhilfe Elisabethhaus, Lorenzhaus und die Tagespflege sind erfreulicherweise Partner dieses Projektes. Die Lehrer Julia Deck und Markus Brugger betreuten die Schüler während der gesamten Projektphasen. Wurden im Herbst noch theoretische Grundlagen zum Thema Altenhilfe durch die Pflegedienstleitungen Nathalie Eisenrauch und  Michael Werler und die Geschäftsleitung Markus Schrieder vermittelt, so ging es ab Ende Februar schon in die Praxis über. Es waren insgesamt 19 Schüler, an je drei Nachmittagen, in der Betreuung der Bewohner aktiv.  „Die Praktikanten der Realschule waren dieses Jahr auffallend gut vorbereitet. Sie haben zum Teil Kartenspiele wie Elfer Raus mitgebracht“ berichtet Manuela Borzakoglu, die als Alltagsbegleiterin im Lorenzhaus tätig ist. Rückblickend kann gesagt werden, dass das SE-Projekt gerade für die Bewohner und Gäste ein Erfolg war, da die 7. Klässler etwas “Schwung in die Bude“ gebracht haben. Am letzten Freitag fand dann noch abschließend ein Kaffenachmittag in der Tagespflege statt, in dem sich die Schüler bei den teilnehmenden Gästen mit einem bunten Programm bedankt haben. Die Bewohner und Gäste freuen sich schon jetzt auf die nächste 7. Klasse.WP_20160311_15_57_59_Pro

Umgang und Kommunikation mit Demenz

Wie gehe ich mit einem Partner um, der auf Grund seiner Krankheit nicht mehr wie früher kommunizieren kann und der Umgang immer schwieriger wird? Dieser Frage stehen viele pflegende Angehörige gegenüber und wissen nicht, wie sie sich verhalten oder reagieren sollen. An wen können sich pflegende Angehörige wenden, wenn sie Fragen oder Probleme haben? Gibt es Tipps, die einem den Umgang im Alltag erleichtert oder Angebote die einen bei der Betreuung unterstützen? Unter dem Motto „In einer anderen Welt leben“ findet im Generationstreff LEBENSWerk, für pflegende Angehörige und alle Interessierten ein Vortrag über dieses Thema statt.

Informationen unter folgendem Link:

http://www.gesundheitsnetzwerk-sbk.de/veranstaltungen/in-einer-anderen-welt-leben-umgang-und-kommunikation-mit-demenziell-veraenderten-menschen.html

 

Was verstehen Sie unter Altenhilfe?

Wir geben Ihnen einen kurzen Einblick in die abwechslungsreiche Welt der Evangelischen Altenhilfe St. Georgen gGmbH, kurz EAH. Zunächst sollten wir Ihnen die Einrichtungen vorstellen.

Fangen wir mal mit unserem ambulanten Bereich an. Unsere Sozialstation St. Georgen versorgt rund 250 Patienten in St. Georgen, Königsfeld und Umgebung. Zu den Angeboten gehören in erster Linie die pflegerische und medizinische Versorgung unserer Patienten und die Beratung der Angehörigen. Essen auf Rädern und Nachbarschaftshilfe sind ebenfalls Dienstleistungen die viel und gerne angenommen werden.  Wer lieber in Gemeinschaft sein Mittagessen zu sich nehmen möchte,  kann mithilfe des eigenen Fahrservice an unserem offenen stationären Mittagstisch im Lorenzhaus teilnehmen.  Damit aber nicht genug- die Sozialstation bietet ebenfalls eine Betreuungs- und Demenzgruppe an und hat für Familien, die besondere Unterstützung brauchen, auch Familienpflegerinnen und Dorfhelferinnen

Kommen wir zu der Tagespflege im Elisabethhaus. Die Tagespflege ist ein sogenanntes „teilstationäres“ Angebot der EAH. Personen, die noch Zuhause leben, können tagsüber in den Räumen der Tagespflege versorgt und betreut werden. Das bedeutet zum Beispiel, dass sie morgens Zuhause abgeholt werden, bei uns einen abwechslungsreichen Tag verbringen und abends wieder nach Hause gebracht werden.

Kann die Versorgung einer Person nicht mehr in den eigenen vier Wänden erfolgen, so kann das stationäre Angebot der EAH weiterhelfen. Es gibt zwei Häuser die eine 24-Stunden-Betreuung sicherstellen können. Das Elisabethhaus, mit seinen 39 Zimmern verteilt auf 3 Ebenen, befindet sich im Herzen von St. Georgen. Das besondere an dieser Einrichtung ist die direkte Verbindung zur Stadtterrasse über eine Brücke. Auf diese Weise wird es den Bewohnern ermöglicht noch sehr selbstständig am Stadtleben teilzunehmen. Wird aber eine eher ruhige Umgebung bevorzugt, so ist das Lorenzhaus die richtige Wahl. Das Lorenzhaus kann 99 Bewohner auf 3 Wohnbereiche beherbergen. Hier befinden sich auch zentrale Abteilungen wie Küche, Wäscherei, Verwaltung und Hauswirtschaft, die von dort aus alle anderen Bereiche der EAH versorgen / verwalten. Das Schöne am Lorenzhaus ist vor allen Dingen der hauseigene Garten mit großer Terrasse und Schafstall, sowie ein hauseigener kleiner Kaffeebetrieb der durch den Empfang bewirtet wird.