Rundum liebevoll betreut

Unsere Betreuungskraft Renate stellt sich vor:

Durch eine Bekannte wurde ich auf den Beruf als Betreuungskraft aufmerksam. Ich spielte schon seit längerem mit dem Gedanken diesen Werdegang einzuschlagen und so kam es, dass ich mich bei der EAH bewarb. Nun arbeite ich schon seit 8 Jahren als Betreuungskraft.

Nach all den Jahren begeistert mich die Arbeit noch wie am ersten Tag. An dem Berufsbild mag ich sehr, dass man im Team arbeitet. Des Weiteren habe ich große Freude an dem Umgang mit den Bewohnern. Ich genieße es mit ihnen Gespräche zu führen und Erinnerungen zu teilen.

Das Berufsbild der Betreuungskraft ist sehr vielfältig. Man kann nicht nur Gespräche führen, sondern auch durch Beschäftigungsangebote wie z.B. Gedächtnistraining, singen, backen, Spaziergänge, Handmassage und vieles mehr, die Lebensgeister in ihnen wecken.

Zu den weiteren Aufgaben einer Betreuungskraft gehört die Organisation von Festen auf den Wohnbereichen, welche zusammen mit Altenpflegern umsetzt werden.

Vor 6 Jahren hatte ich die Idee einen Sitztanz für die Bewohner einzuführen. Schnell fand ich die passende Musik und das dazugehörige Material wie z.B. Tücher und Luftballons. Damit zeige ich den Bewohnern, dass man Freude an der gemeinsamen Bewegung haben kann. Der Sitztanz bietet ihnen eine abwechslungsreiche Stunde mit wiederholenden Abläufen, welches die Koordination und Reaktion fördert.

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Begrüßungstag der Azubis

Am 01.09.2017 ist es soweit! Wir dürfen 16 neue Azubis und 5 FSJ´ler/BFD´ler zu ihrem neuen Lebensabschnitt in unserer Einrichtung begrüßen. Die Azubis sind den Bereichen Pflege, Verwaltung und Betreuung zugeordnet, jedoch befindet sich der größte Teil in der Pflege. Zudem freuen wir uns 2 Flüchtlingen eine Ausbildung und 1 Flüchtling ein BFD anbieten zu können.

An dem Begrüßungstag werden auch die 10 Azubis aus dem 2. Lehrjahr und die 4 Azubis aus dem 3. Lehrjahr anwesend sein. Hierzu werden alle vom Dienst freigestellt.

Durch eine Präsentation erhalten die Azubis wichtige Informationen über den Ablauf der Ausbildung, sowie die Vorstellung der Einrichtung und der Ansprechpartner, die Sozialleistungen, die Zuteilung der Einsatzstellen und den ersten Dienstplan. Nach dem doch sehr theoretischen Teil erfolgt der praktische Teil – das Kennenlernen, durch verschiedene Aktivitäten und gemeinsame Gesprächen können sich die neuen Azubis, mit den alten Azubis austauschen und sich dabei auch untereinander besser kennenlernen und Interessen und Erfahrungen teilen.

Zum Abschluss des Tages erhalten die Azubis eine Überraschung und können den Tag mit Speis und Trank ausklingen lassen.

 

 

Lichtblick – Abschied nehmen ist schwer

Seit einiger Zeit wurde der stationäre Bereich mit einer 16 köpfigen Hospiz- und Palliativgruppe bereichert. Diese 16 Personen sind ausgebildete Sterbebegleiter, die ihre Arbeit auf ehrenamtlicher Basis leisten. Eine dieser Sterbebegleiter ist Frau Manuela Borzakoglu. Sie ist seit Anfang dieses Jahres auch für die Organisation der Einsätze zuständig und gilt als Ansprechpartnerin für das Pflegepersonal, die Angehörige und Bewohner.

Zu den Aufgaben der Sterbebegleiter zählen:

Mit den Betroffenen reden, zu hören, weinen, lachen, gemeinsam beten und einfach da zu sein. Ebenso gehören die Beratung und der Informationsaustausch mit den Angehörigen zu der Arbeit. Hier wird zum Beispiel über Schmerztherapie oder wie eine Aussegnung gestaltet werden soll etc. aufgeklärt, denn auch die Angehörigen benötigen in dieser oft schweren Phase Unterstützung und Halt. Eine weitere Aufgabe, welche die Sterbebegleiter in Zusammenarbeit mit unserm Hausseelsorger Herr Sigwarth ausführen, ist die Aussegnung eines Bewohners nach dessen Tod. Zu dieser letzten Segnung sind nicht nur die Angehörigen herzlich eingeladen, sondern auch Mitarbeiter und Heimbewohner. Bei einer kleinen Andacht wird der Verstorbene auf seine letzte Reise geschickt.

Die Sterbebegleiter erhalten und bündeln ihre Kraft aus regelmäßig stattfindenden Supervisionen, da die Beratung, auch für ausgebildete Personen sehr viel Energie kostet und der Austausch gerade in schwierigen Phasen sehr wichtig ist.

Die Arbeit der Sterbebegleiter verläuft unter dem Leitspruch: „Die Würde des Menschen darf auch in den letzten Tagen und Stunden seines Lebens nicht nach hinten gestellt werden, denn die Würde des Menschen ist bis zum Schluss unantastbar.“

 

 

Interview mit Azubi Corinna

Name: Corinna Kaiser

Ausbildung: 3.-jährige Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin

Ausbildungsjahr: 3

Wie bist du zu dem Beruf gekommen?

Corinna: Ich wollte immer in die Pflege. Durch meinen besten Freund habe ich ein Praktikum im Elisabethhaus gemacht. Dabei habe ich erkannt, dass es genau das ist, was ich beruflich machen möchte.

Was gefällt dir besonders an der Arbeit?

Corinna: Der Kontakt zu den älteren Menschen. Man bekommt so vieles von den Bewohnern zurück und hat eine Bindung zu ihnen. Auch das man den Menschen über längere Zeit begleitet.

Was fiel dir am Anfang an deiner Arbeit schwer?

Corinna: Dass ich mich den Menschen zeitlich weniger zuwenden konnte, wie erhofft. Sonst wäre ich auch meinem Zeitplan gekommen. Das ist am Anfang für mich schwer genug gewesen, den einzuhalten.

… hat sich das geändert? Wenn ja, was hat sich geändert?

Corinna: Ja, heute habe ich genug Erfahrung und Routine. Dadurch weiß ich, wie ich meinen zeitlichen Ablauf gestalten muss. Heute kann ich den Kontakt zu den Bewohnern pflegen und komm mit meinen Arbeitsanforderungen trotzdem zurecht.

Wie aufgehoben fühlst du dich?

Corinna: Ich habe mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt. Das Team hat mich herzlich aufgenommen und hat mir geholfen, mich ins Team zu integrieren.

Welche Vorstellung hast du für die Zukunft?

Corinna: Ich möchte meine Ausbildung erfolgreich abschließen und in diesem Beruf arbeiten. Außerdem möchte ich die Weiterbildung zum Praxisanleiter machen.

Würdest du deine Arbeit weiterempfehlen? Und Warum?

Corinna: Ja, definitiv. Man hat eine Bindung zu den Bewohnern, eine pflegerische und medizinische Ausbildung und einen Beruf, in dem man etwas bewirkt.

Der Verwaltungspraktikant stellt sich vor

Verschiedene Leute haben irritiert gefragt, was ich bitteschön in der Verwaltung tue, deshalb möchte ich mich hier kurz erklären: Ich mache ein Praktikum von einem Semester aufgrund der Tatsache, dass mein Studium danach verlangt. Beim besagten Studium handelt es sich um BWL im fünften Semester an der FH Offenburg, genauer an der äußerst beschaulichen Zweigstelle Gengenbach. Der Studienplan sagt, dass das Praxissemester im vierten Semester anzusetzen ist, aber der Studienplan hat keine Ahnung.

Ich heiße Thilo Kattinger, bin Jahrgang 93 und komme ursprünglich aus St. Georgen. Ich habe beschlossen, in der Ev. Altenhilfe St. Georgen zu praktizieren, weil ich vorhabe, an meinen BWL-Bachelor einen Gesundheitsmanagement-Master anzuhängen. Die EAH wirkte dabei im Vorfeld ausreichend groß und mit ihren Angeboten von stationärer Pflege bis EaR und NBH ausreichend breit aufgestellt, um mir sowohl einen recht umfassenden Einblick in den Altenpflegesektor, als auch einen guten Überblick über Geschäftsprozesse von der Akquise bis zur Abrechnung über Personalverwaltung zu bieten.

Ich finde das Praktikum ziemlich hilfreich, weil ich nicht nur wie befürchtet, zur Verrichtung simpelster Tätigkeiten eingesetzt werde, sondern nach Möglichkeit in den Arbeitsalltag integriert werde. Gigantische Wissenslücken werden dabei nebenher Stück für Stück gefüllt, teils indem ich Grundlagen und Abläufe erklärt kriege, wenn jemand meint, dass ich etwas wissen sollte, teils indem ich merke, dass mir etwas fehlt und ich frage. Dumme Fragen werden mir in wechselnder Ausführlichkeit beantwortet, je nachdem, wie gestresst der Gefragte jeweils ist, die Leute scheinen hier durchaus daran interessiert, dass ich nicht dumm sterbe.

Wobei ich mir uneinig bin, wie gut ich das finde, ist, dass ich als „Mädchen für alles“ für alles Mögliche eingesetzt werde, ich mache Fahrdienst, habe mehrere Kubikmeter Akten geschleppt, beim Bowlefest als Küchenhilfe mitgearbeitet. Gegen Arbeit muss man sich hier aktiv wehren, falls man irgendwann Freizeit möchte.

Ich als Student bin es gewohnt, um 19 Uhr aufzustehen weil um 20 Uhr der Aldi zu macht. Entsprechend hart trifft mich der Arbeitsbeginn zwischen 8 und 9 Uhr morgens.

In diesem Sinne Gute Nacht.

 Mit freundlichen Grüßen

 Thilo

 

Die Sozialstation Unterkirnach stellt sich vor

Die katholische Sozialstation in Unterkirnach besteht seit 100 Jahren. Sie wurde von Ordensschwestern aus einer Pflegestation heraus gegründet. Durch den Gemeindehilfe Verein Unterkirnach wird die Station unterstützt.  

Die Kooperation mit unserem Haus besteht nun schon seit ca. 40 Jahren. Die Einrichtung besteht aus der Pflegedienstleitung, vertreten durch Herrn Stauber, 4 Pflegefachkräften und 22 Nachbarschaftshelfern. Derzeit werden 30 Patienten in Dauer- und Kurzzeitpflege durch das Team betreut, zudem bietet die Sozialstation seit einem Jahr eine gut besuchte Betreuungsgruppe an. Des Weiteren wird dank der guten Zusammenarbeit mit unserer Einrichtung ermöglicht, dass die Patienten Essen auf Räder und Familienhilfe in Anspruch nehmen können.

Wenn Sie Fragen zu pflegerelevanten Themen haben, beratet Sie gerne das Team der Sozialstation Unterkirnach unter 07721/9169475.


 

 

 

Renovierung der EAH

Damit sich das Lorenzhaus wie ein Zuhause anfühlt, bemühen wir uns für die Bewohner die praktischen und pflegerischen Aspekte mit den individuellen Bedürfnissen zu vereinen. Durch die Umbaumaßnahmen wird unser Haus nochmals wohnlicher. Dies bemerken wir indem sich die Bewohner, die schon länger hier sind, wohler fühlen und die Neuzugänge sich schneller in ihrem neuen Zuhause einleben. Hierbei gehen wir mit der Zeit.

Um das Wohlbefinden der Bewohner zu erhöhen, überlegen wir uns kontinuierlich, wie die Atmosphäre im Lorenzhaus verbessert werden kann. Im April dieses Jahres wurden das Farbkonzept der Wohnbereiche und das Café im Foyer komplett überarbeitet und daraufhin umgesetzt.

Das zuvor sehr offen gestaltete Foyer wurde durch Zwischenwände in Holzbiegenoptik, Schalldämmung an der Decke und einem stilvollem Teppich wohnlicher gestaltet. Zudem erhält es durch die LED-Feuerstelle mit Wasserdampf-Rauch ein gemütliches Kaminzimmer-Flair, welches die Bewohner und Angehörige einlädt, sich auf einen Kaffee zusammenzusetzen.

Auch die Wohnbereiche wurden erneuert. Die Wände wurden teilweise neu tapeziert und gestrichen und an den Enden der Gänge wurden Sitzecken eingerichtet.

Empfang

 

 

 

 

 

Wohnbereich 1

 

 

 

 

 

Wohnbereich 2

 

 

 

 

 

Wohnbereich 3

 

 

Aufgaben und Ablauf der Nachbarschaftshilfe

Einschränkungen im Alltag können verschiedene Gründe haben. Doch wer unterstützt die Menschen wenn der Alltag nicht mehr zu schaffen ist?

Hier möchten wir den Aufgabenbereich der Nachbarschaftshilfe, unter der Leitung von Frau Rosenfelder etwas erläutern.

Benötigt eine Person Hilfe, kann man eine telefonische Anfrage für eine Haushaltshilfe oder eine Betreuung über Frau Rosenfelder beantragen. Danach wird eine/n passende/r Nachbarschaftshelfer/in unter Berücksichtigung folgender Kriterien gesucht:

-Entfernung des Klienten

-zu welcher Tageszeit findet der Einsatz statt?

-hat der Nachbarschaftshelfer die geeigneten Erfahrungen?

-wird ein Auto benötigt?

Ist ein passender Helfer gefunden, vereinbart Frau Rosenfelder mit allen Beteiligten einen Termin Vorort um die Daten der Klienten aufzunehmen und den Tätigkeitsbereich, wie Uhrzeiten und regelmäßige Tage festzulegen. Zudem wird abgeklärt, wie die Abrechnung stattfindet (Privat- Rechnung, Betreuungsleistungen, Verhinderungspflege). Während des Einsatzes werden die Nachbarschaftshelfer von Frau Rosenfelder betreut. Dies beinhaltet die Organisation der Urlaubsvertretung, Beantragung der Verhinderungspflege und Abklärung bei abrechnungstechnischen Fragen.

Die Nachbarschaftshelfer können in folgenden Bereichen eingesetzt werden:

-Begleitungen zum Arzt, Physiotherapie, Friedhof, ect.

-Einkaufen

-Individuelle Betreuung (Betreuung Dementer, Spaziergänge, Gesellschaft bei Alleinstehenden leisten)

-hauswirtschaftlichen Tätigkeiten

 

 

SharityOnline.de

Heute besuchten uns die BWL Studenten der Hochschule Furtwangen um ihre Plattform sharityOnline.de vorzustellen. Bei dieser Plattform geht es um Helfer die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Sie können über diese Plattform herausfinden, wo und in welcher Form Hilfe benötigt wird und in den direkten Kontakt mit den Hilfsorganisationen treten. Wir möchten uns diesem anschließen und werden in dem nächsten Termin die Arbeitsprozesse und Anforderungen unseres Bereiches der organisierten Nachbarschaftshilfe besprechen.

Der nächste Termin mit den Studenten findet am 29.05.2017 statt.

Wir freuen uns über zahlreiche Helfer.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://sharityonline.de/

Ein Tag in der Tagespflege

Unser Tag in der Tagespflege startet für den Fahrdienst um 7 Uhr. Die Fahrer sprechen morgens kurz den Tourenplan ab und machen dann einen Check der Autos. Um 7:15 Uhr starten dann meistens die beiden Touren und unsere Fahrer machen sich auf den Weg um die ersten Gäste von zu Hause abzuholen. Während unsere Fahrer sich kurz besprechen und ihre Fahrzeuge kontrollieren, sind unsere Gäste auch schon meist wach. Sie richten sich entweder selbst oder werden von unserer Sozialstation oder von ihren Angehörigen dabei unterstützt. Da wir sehr ländlich leben, müssen unsere Fahrer auch oft in die hintersten Ecken des Schwarzwalds fahren. Oft müssen sie mit dem großen Bus über kleine Straßen fahren und auch mal etwas tiefer in den Wald. Das hält uns aber nicht davon ab jeden Gast, der uns in der Tagespflege besuchen möchte von zu Hause abzuholen. Angekommen bei den Gästen zu Hause, werden diese von unseren Fahrern dabei unterstützt in den Bus einzusteigen. Dann geht es Richtung Friedrichstraße.

Ankunft in der Tagespflege. Die Fahrer unterstützen die Gäste beim Aussteigen aus dem Bus und begleiten sie in die Tagespflege. Dort werden sie von unseren liebevollen Mitarbeiterinnen in Empfang genommen. Es wartet schon frisch aufgebrühter Kaffee, sowie frische Brötchen. Es wird gemeinsam gefrühstückt, dabei wird in Ruhe die Tageszeitung gelesen, sowie aktuelle Dinge welche die Gäste an diesem Tag beschäftigen besprochen. Nach dem Frühstück haben sich unsere Mitarbeiterinnen viele Dinge einfallen lassen um den Vormittag zu gestalten. Angefangen vom Kuchen backen, Wäsche waschen, basteln oder auch mal etwas handwerkliches für die männlichen Gäste. Zudem finden feste Aktivitäten jede Woche statt, wie zum Beispiel Gottesdienste, Gymnastikrunden oder Sitztanz.

Um 12 Uhr wird gemeinsam Mittag gegessen, dieses wird im Lorenzhaus frisch zu bereitet und in die Tagespflege geliefert. Ab und zu wird auch frisch in der Tagespflege gemeinsam das Mittagessen gekocht. Nach dem Mittagessen halten unsere Tagespflegegäste in Ruhesesseln oder im Bett Mittagsruhe. Gäste welche keine Mittagsruhe halten, lesen Zeitung oder gehen auch mal spazieren. Dies hängt immer ganz vom Gast und seinen Gewohnheiten bzw. Wünschen ab. Zum Nachmittag gibt es frisch gebackenen Kuchen, sowie Kaffee und Tee, welcher auch wieder gemeinsam zu sich genommen wird. Nach dem Kaffee werden zusammen Spiele gespielt, gebastelt oder bei schönem Wetter werden Spaziergänge gemacht.

Gegen 17 Uhr werden die Gäste von unserem Fahrdienst abgeholt und wieder nach Hause gefahren. Die letzten Gäste kommen ca 18:30 Uhr wieder zu Hause bei ihren liebsten an.